Medium: Fotografie, Buchprojekt
Jahr: 2011
In meiner Diplomarbeit beschäftige ich mich mit der Architektur von Schulgebäuden und deren Aneignung durch die Benutzer.
Die entstandenen Fotografien zeigen Post-Okkupationen, deren zugrunde liegende Handlungsmuster und deren Formvokabular auch Rückschlüsse auf Schule als soziales Funktionssystem zulassen.
Medium: Found Footage
Jahr: 2007
Ausgangspunkt für meine Sammlung gefundener
Fotografien sind zwei unterschiedliche Motive,
die mich bewegen, diese oder jene Fotografie
zu bewahren. 1. Ein Foto erinnert mich an
etwas, an ein Erlebnis, eine Erzählung, ein
Lied oder ein Zitat, fungiert als individuelle
Projektionsfläche (Impuls).
2. In der Summe der Fotos werden Handlungs-/Muster sichtbar (Studium).
Neben der fachgerechten Ablage werden die
Fundstücke in eine Datenbank eingearbeitet.
Diverse Plakate visualisieren die aus der
Datenbank gewonnenen Informationen. Hier liegt
der Fokus auf einer visuell-intuitiven Erfass-
ung der Zusammenhänge. Außerdem erscheinen in unregelmäßigen Abständen Hefte mit einer the-
matischen Auswahl der Archiv-Bilder. So werden
in „10 Musterposen“ stereotype Fotoposen in
Abhängigkeit der Geschlechterrollen gezeigt.
Zusätzlich gibt ein wissenschaftlicher Text
einen spannenden Einblick in das Thema.
Medium: Fotografie
Jahr: 2009
zusammen mit Stefan Becker
In den Prozessen der individuellen Aneignung
des zwischenstädtischen Raums gibt es viel zu
beobachten, unter anderem das Phänomen des
„Weiterbauens“,
dem sich die Bildserie nähert.
Hauseigentümer knüpfen an den vorgefundenen
architektonischen Strukturen an, denken diese
weiter, um schließlich modifiziert nach ihren
Bedürfnissen/Wünschen an ihnen weiterzubauen.
Visuell liegt der Fokus auf der strukturellen
Vielfalt und architektonischen Verschachte-
lung. Über die visuelle Ebene hinaus wirft
dieses Phänomen eine Vielzahl von Fragen und
Vermutungen auf, die sich durch das Sichtbar-
Machen unweigerlich ins Bewusstsein drängen.
„Man kann nicht nicht kommunizieren“, formu-
lierte Paul Watzlawick in seiner Kommunika-
tionstheorie. Und wenn jede Handlung kommuni-
kativen Charakter hat, kann auch die Gestal-
tung des Eigenheims etwas über die Wünsche,
Bedürfnisse und Vorstellungen verraten. In
diesem Zusammenhang ergibt sich die Gelegen-
heit, die im Alltag nicht beachteten Fassaden
mit anderen Augen wahrzunehmen.
Medium: Fotografie
Jahr: 2009
Bruckhausen liegt im Duisburger Norden, in
direkter Nähe zu Thyssen-Krupp, und gilt als
Inbegriff eines benachteiligten Stadtteils.
Nach verschiedenen Versuchen, das Viertel neu
zu strukturieren, soll der Grüngürtel jetzt
die Lösung bringen.
200 Häuser werden dafür
rückgebaut. Nimmt man diese genauer in Augen-
schein, erzählen ihre Fassaden vom Glanz
vergangener Tage. Denn einst war Bruckhausen
eine Boomtown. 1900 trug das Quartier den
Beinamen "Klein Amerika" und war die Adresse,
wenn es um die Erfüllung von Konsumwünschen
ging.
Medium: Fotografie
Umfang: 9 C-Prints
Jahr: 2005
In einem fremden Land, einer anderen Kultur angekommen strömen hunderte von neuen Ein-
drücken, seltsame Gerüche und fremde Geräusche
auf mich ein. Ich nehme nur Bruchstücke wahr
und lasse mich treiben. Nur in wenigen Mo-
menten – wenn man sich die Zeit nimmt, Orte zu
erforschen und Situationen in Ruhe zu beob-
achten – ist es
möglich, im eigentlichen Sinne
des Wortes, anzukommen‘.
Einige Einheimische beobachtend, die ein
Nachtbad in der warmen See nahmen, offenbarte
sich die faszinierende Fremdheit des Landes.
In der besonderen Atmosphäre von Dunkelheit
und feuchtem Nebel wird diese banale Handlung
zu etwas Rätselhaftem. Die Weite des Meeres,
die man eigentlich erwartet, ist durch dichten
Nebel beschränkt. Der Lärm wird absorbiert,
die Umrisse verschwimmen und die Menschen
‚agieren‘ isoliert, als stünden sie vor einer
Theaterkulisse.
Medium: Fotografie
Umfang: 12 C-Prints
Jahr: 2009
Ich erinnere mich an lange Sommertage, an eine
Art Vakuum-Gefühl, wenn
eigentlich nichts
passiert und Beobachtungen und Gedanken selt- same Blüten treiben...
Ein Schmetterling, der vielleicht nur diesen
einen Tag lebt und sich für den Bruchteil
einer Sekunde auf mir niederlässt. Ein Bündel
Luftballons, das sich auf dem Weg in die
Freiheit im Nadelbaum verfangen hat...
„Unter Tagedieben“ versammelt Bilder, die bei
meinen Besuchen in der
Heimat entstanden sind.
In ihnen verschmelzen Realität, Innenwelt und
Erinnerungen.
Medium: Found Footage
Umfang: 15 C-Prints, Magazin, Reiseprospekt
Jahr: 2004
„Eine Fotografie ist nur ein Fragment, dessen
Vertäuung mit der Realität sich im Laufe der
Zeit löst. Es driftet in eine gedämpft abs-
trakte Vergangenheit, in der es jede mögliche
Interpretation (und auch jede Zuordnung zu
anderen Fotos) erlaubt.“
(Susan Sontag, Über Fotografie)
Medium: Buch
Umfang: 176 Seiten
Zusammen mit Peter Roth
Reisen – Aufbrechen, Unterwegssein und
Ankommen. Dreizehn Studierende der visuellen
Kommunikation an der Fh Dortmund präsentieren
künstlerische Arbeiten, die auf einer Reise
durch China und
Südkorea entstanden sind.
Das Buchkonzept ermöglicht zwei unterschied-
liche Rezeptionen. Neben der linearen Lese-
weise, in der Reisen in „Abfahrt, Passage und
Ankunft“ gegliedert ist, wird durch die Kombi-
nation von
Bild und Text ein assoziativer
Zugang geschaffen. Hierzu wurde eine weitere
Textebene in den Bildteil eingeführt, die mit-
tels Schlagwörtern neue, unerwartete Interpre-
tationsmöglichkeiten eröffnet, aber auch Spannungsfelder erzeugt. Durch die Interaktion
der verschiedenen Ebenen und die
subjektive
Wahrnehmung der Rezipienten gestaltet sich die
Reise durch das Buch ganz individuell und
immer wieder neu.
Medium: CI
Umfang: Logo, Geschäftsausstattung, Plakate, Spielplan,
Zusammen mit Peter Roth
Unsere Aufgabe bestand darin, mit
einem sehr
kleinen Budget das Erscheinungsbild neu zu
gestalten, um das Kulturhaus prägnant im
Stadtbild zu positionieren und ein jüngeres
Publikum für das Haus zu interessieren.
Um den
vielfältigen Aufgaben die dem Kulturhaus
zuge-
wiesenen sind und der darauf ausgerichteten
Konzeption des Gebäudes
Ausdruck zu verleihen,
basiert unser Entwurf
auf einem variablen
Rastersystem, das sich in
seiner Form an die
Architektur anlehnt.
Dieses Rastersystem lässt
sich gut auf alle
benötigten Kommunikations-
medien übertragen.
Beispielsweise wird für
Plakatwerbung ein
,Grundplakat‘ gedruckt, das
nach
Bedarf ergänzend überdruckt werden kann.
Jeder Sparte des Hauses
werden ein Farbraum
und ein Ort auf
dem Plakat zugeordnet. Je nach
Bedruckung
ergibt sich eine ansprechende visu-
elle
Vielfalt.
In voller Bedruckung informiert das
Plakat
über alle Veranstaltungen. So fungiert
es
außerdem als Einband für den Spielplan.
Medium: Magazin
Umfang: 120 Seiten
Zusammen mit Peter Roth
Freiheit konstruieren, Laborsituation intel-
ligent leben, intersubjektive Wirklichkeit
verifizieren, Vakuum aktiv gestalten, Spaß
haben, Leere fühlen, Scheitern als Methode
testen, bedeutungstragende Fehler erleben,
Wachstum machen, Grenzen konstruktiv dehnen,
Lücke suchen, Leerstellen interpretieren,
Felder öffnen, Individualität zweckfrei
ent-
falten, perspektiv Viele sein dürfen,
Nischen
mit Vielfalt beleben, schwerelos bei
sich
bleiben... Und was ist „Freiraum“ für dich?
Neunzehn Gestalter, unter anderem Viagrafik,
Matthias Gephart und Eike König, und viele
Nachwuchstalente, interpretieren Freiraum in
ihren Arbeiten auf ganz eigene Weise. Text-
beiträge von Peter Lau (brandeins) und
Harm
Lux regen zusätzlich die Auseinandersetzung
mit dem Thema an.
Medium: Magazin
Umfang: 176 Seiten
Zusammen mit Tatjana Adomat, Stefan Becker, Marc Benthaus, Robert Börsting, Dominik Lahnhenke, Frederick Schlechting, Jakob Skorupa
Auf den 176 Seiten der ersten Ausgabe zeigt SeiteEins Arbeiten aus den gestalterischen Disziplinen Foto-, Grafik-, Objekt- und Raumdesign sowie Kamera, die in den letzten Jahren am Fachbereich Design der FH Dortmund entstanden sind. Fünf Gespräche zwischen Lehrenden und Studierenden geben detaillierten Aufschluss über den Entstehungsprozess einzelner Arbeiten. Außerdem gibt das Magazin einen Rückblick auf hochschulinterne Aktivitäten, Events, Ausstellungen, Symposien. Zusätzlich bieten drei Essays von Michael Keller (KMS Team, München), Prof. Heiner Wilharm (FH Dortmund) und Prof. David Skopec (HGKZ) Einblick in das Spannungsfeld von Theorie und Designpraxis.
Medium: Neukonzeption der Diplomschau
Umfang: Wortmarke, Austellungsgestaltung, Internetauftritt, Zeitungsbeilage, Einladungskarten
Zusammen mit Stefan Becker, Robert Börsting, Marek Kowalewski, Sarah Möbius, Caroline Villis
Unter dem Namen "schauraum" präsentiert der
Fachbereich Design der Fachhochschule Dortmund
die
Abschlussarbeiten.
Gezeigt werden Arbeiten
aus den unterschiedlichsten
Medien u.a. Möbel, Objekte, Plakate, Bücher, Erscheinungsbilder,
Orientierungssysteme, interaktive Projekte,
Raumkonzepte, Installationen, Fotoarbeiten,
Filme und szenografische Inszenierungen.
- 07/2005 – 08/2005
Teilnahme am internationalen Fotografie- |
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